Hospizliche Begriffe und Gedanken

Cicely Saunders

 

„Du bist wichtig, weil du eben du bist.
Du bist bis zum letzten Augenblick deines Lebens wichtig.
Wir werden alles tun,
damit du nicht nur in Frieden sterben, sondern auch
bis zuletzt leben kannst.“

Den eigenen Tod…

Den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der anderen muss man leben.
Mascha Kaléko

Die ambulanten Hospizdienste

begleiten durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen Schwerkranke und ihre Angehörigen in häuslicher Umgebung und in Pflegeheimen. Sie leisten ihre Dienste kostenlos und in Absprache mit dem gesamten sozialen Umfeld.

Die stationären Hospize

sind das letzte Zuhause für sterbende Menschen, wenn sie in ihrer bisherigen Umgebung nicht angemessen versorgt werden können. Palliative Symptomkontrolle und psychosoziale Begleitung sind gewährleistet.

Die Palliativ-Stationen

der Krankenhäuser nehmen Patienten bei nicht behandelbarer Grunderkrankung vorübergehend auf, um durch Symptomlinderung das weitere Leben zu Hause zu erleichtern.

Die ambulanten palliativen Pflegedienste

leisten im häuslichen Bereich zusätzlich zur psychosozialen Betreuung auch die pflegerische und palliativ-pflegerische Versorgung. Sie unterstützen die Pflegepersonen sowie die Angehörigen bei speziell in der letzten Lebenszeit auftretenden pflegerischen Fragestellungen.

Das Abschiednehmen

bestimmt einen großen Teil unserer Arbeit: sowohl bei denen, die wir begleiten, als auch bei den Angehörigen, wie auch bei uns selbst. (Ein Gedanke aus der hospizlichen Arbeit)

Ich empfange in meiner Tätigkeit

mehr, als ich dem Kranken geben kann. (Ein Gedanke aus der hospizlichen Arbeit)

Wir können keine Antworten geben,

aber wir können die Fragen, die die Sterbenden stellen, mit ihnen aushalten. (Ein Gedanke aus der hospizlichen Arbeit)

Unsere Arbeit besteht darin,

mit offenen Sinnen die Bedürfnisse des Anderen wahrzunehmen und anzuerkennen. Manchmal können wir dann auch helfen. (Ein Gedanke aus der hospizlichen Arbeit)

Die Hospizbegleitung

kann auch darin bestehen, nur im Hintergrund in Bereitschaft zu bleiben, wenn dies den Wünschen des Sterbenden entspricht. (Ein Gedanke aus der hospizlichen Arbeit)

Hospizarbeit bedeutet für mich,

Lebenszeit zu teilen, beglücken und beglückt zu werden. (Ein Gedanke aus der hospizlichen Arbeit)

Wir empfangen einen neuen Erdenbürger

mit liebevoller Fürsorge, Wärme, Hilfe und Aufmerksamkeit. All das möchte ich weitergeben und vermitteln, wenn sich der Lebenskreis für einen Menschen schließt. (Ein Gedanke aus der hospizlichen Arbeit)