Hospizliche Begriffe und Gedanken

„Es sind nicht die
großen Worte,
die in der Gemeinschaft
Grundsätzliches bewegen:
Es sind die vielen kleinen
Taten der Einzelnen.“
Dr. Mildred Scheel

„Lange saßen sie da und hatten es schwer. Aber sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost. Leicht war es trotzdem nicht“. aus Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren

Cicely Saunders

„Du bist wichtig, weil du eben du bist.
Du bist bis zum letzten Augenblick deines Lebens wichtig.
Wir werden alles tun,
damit du nicht nur in Frieden sterben, sondern auch
bis zuletzt leben kannst.“

Den eigenen Tod…

Den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der anderen muss man leben.
Mascha Kaléko

Die ambulanten Hospizdienste

begleiten durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen Schwerkranke und ihre Angehörigen in häuslicher Umgebung und in Pflegeheimen. Sie leisten ihre Dienste kostenlos und in Absprache mit dem gesamten sozialen Umfeld.

Die stationären Hospize

sind das letzte Zuhause für sterbende Menschen, wenn sie in ihrer bisherigen Umgebung nicht angemessen versorgt werden können. Palliative Symptomkontrolle und psychosoziale Begleitung sind gewährleistet.

Die Palliativ-Stationen

der Krankenhäuser nehmen Patienten bei nicht behandelbarer Grunderkrankung vorübergehend auf, um durch Symptomlinderung das weitere Leben zu Hause zu erleichtern.

Die ambulanten palliativen Pflegedienste

leisten im häuslichen Bereich zusätzlich zur psychosozialen Betreuung auch die pflegerische und palliativ-pflegerische Versorgung. Sie unterstützen die Pflegepersonen sowie die Angehörigen bei speziell in der letzten Lebenszeit auftretenden pflegerischen Fragestellungen.

Das Abschiednehmen

bestimmt einen großen Teil unserer Arbeit: sowohl bei denen, die wir begleiten, als auch bei den Angehörigen, wie auch bei uns selbst. (Ein Gedanke aus der hospizlichen Arbeit)

Ich empfange in meiner Tätigkeit

mehr, als ich dem Kranken geben kann. (Ein Gedanke aus der hospizlichen Arbeit)